Diese Pilatus Porter verbindet Menschen.

Sie bringt Menschen zu besonderen Orten und einem Herzenswunsch ein Stück näher.

Sie steht auf einer Wiese, die Tragflächen noch nass vom Morgennebel. Gleich springt der Motor an, fast trotzig, und dann hebt sie ab, langsamer als viele andere Flugzeuge. Sie landet zwischen Bergen und auf kurzen Pisten. An Orten, an denen der nächste Weg weit wäre.

Wer da fliegt

Sie trägt ihre Reise auf der Haut.

Sie ist olivgrün, noch aus ihrer Zeit beim österreichischen Militär. Der Wiener Künstler Emanuel Jesse hat das so gelassen. Die Farbe gehört zu ihr.

Die Bemalung, im Detail

Über das Grün hat er die Höhenlinien des Denali gelegt, des höchsten Bergs Nordamerikas. Einen Lachs, Vögel, einen Bären, der mit einem Fenster ein Auge bekam. Nichts davon ist zufällig. Und auf einer Karte, fein eingezeichnet, der Weg, den die Porter von Alaska bis in die Schweiz geflogen ist. Wo heute das Zeichen von Flying Angel steht, trug sie früher das ihrer alten Heimat, «Fly Alaska». Die Bemalung blieb, nur das Logo wechselte mit ihr in die Schweiz.

Begegnungen

«Smile – no smile, no photos.»

Es war gegen Abend. Wir flogen mit zwei Flugzeugen ins Landesinnere, assen gemütlich zu Abend, nichts Besonderes war geplant. Die spektakulären Bilder entstanden erst auf dem Rückflug. Deon, der Fotograf, sass im anderen Flugzeug, geflogen von einem jungen Piloten aus Reykjavík. Von dort gab Deon dem Porter-Piloten Anweisungen: «Tiefer, noch tiefer, näher ans Feuer, noch einmal die Kurve.» Und dazwischen immer wieder: «Smile – no smile, no photos.»

Die Porter im Kurvenflug über fliessenden Lavaströmen, Rauch im Abendlicht.
Mehr von unserer Islandreise

Mitfliegen

Die wichtigste Person an Bord sitzt nicht am Steuer.

Am Ende geht es um den Menschen, der einsteigt. Um einen langgehegten Wunsch. Um einen Tag, der vielleicht anders endet, als er begonnen hat.

Manche Wege gehen nicht. Diesen sind sie geflogen.

Sie kamen zu viert an diesem Samstagmorgen, drei Gäste und ein Begleiter. Die Maschine stand schon bereit, grün, mit ihren weissen Linien. Einmal den Flieger berühren, ein letztes Foto und dann hiess es einsteigen. Das Anschnallen dauerte etwas länger, das macht nichts. Dann der Motor, das Abheben, und nach ein paar Minuten wurde es still im Flugzeug. Draussen zogen der Säntis, der grosse Mythen und die Churfirsten vorbei. Eine zeigte aus dem Fenster, ein anderer schaute einfach nur. Nach der Landung dauerte es, bis jemand etwas sagte. Manche Eindrücke müssen sich erst setzen, bevor man sie in Worte fassen kann.

Drei strahlende Gäste winken aus der Kabine der Pilatus Porter vor dem Abflug.
Erfüllte Herzenswünsche ansehen

Die Einladung

Willst du mit? Erzähl uns, warum.

Vielleicht hast du genau diesen einen Grund, den du noch nie jemandem erzählt hast. Sag es uns. Am liebsten in einer kurzen Videobotschaft. Schau in die Kamera und erzähl, was dieser Flug für dich bedeuten würde. Eine Minute genügt.

Sven Düring und Franziska sprechen gemeinsam — denn Fliegen ist Vertrauenssache.

«Wir können nicht alle mitnehmen, so gern wir würden. Aber wir lesen jede Geschichte, die uns erreicht, und manchmal wird daraus ein Flug.»

Wir bestätigen jede Einsendung und melden uns persönlich, sobald wir deine Geschichte geprüft haben.

Häufige Fragen

Gut zu wissen,
bevor du fliegst.

Und wenn etwas offen bleibt: schreib uns einfach.

Was kostet ein Flug?

Für den Menschen, der mitfliegt, nichts. Einen Herzenswunsch kann man bei uns nicht kaufen. Die Stiftung trägt die Flüge. Und manchmal stiften wir an einem Spendenanlass einen Flug als Preis für einen guten Zweck.

Kann man einen Flug buchen?

Nein. Flying Angel ist kein Anbieter von Rundflügen. Wer mitfliegen möchte, erzählt uns seine Geschichte über die Seite «Mitfliegen».

Wer darf mitfliegen?

Grundsätzlich jede Person, die einen Herzenswunsch hat. Wir können nicht alle mitnehmen, aber wir lesen jede Geschichte.

Wie sicher ist das, und wie sind die Passagiere versichert?

Ein erfahrener, lizenzierter Pilot fliegt die Maschine. Das Flugzeug und alle Insassen sind über die Zurich Versicherung umfassend geschützt, mit Passagier- und Haftpflichtdeckung nach den geltenden europäischen Vorgaben. Für jeden Fluggast besteht eine Insassenunfallversicherung.

Wie läuft so ein Flug ab?

Wir besprechen vorher in Ruhe, was du dir wünschst. Am Flugtag lernst du die Maschine kennen, dann heben wir ab. Alles in deinem Tempo.

Was für ein Flugzeug ist das?

Eine Pilatus PC-6 Turbo-Porter, Baujahr 1986, ein einmotoriges Schweizer Flugzeug und eine Legende der Luftfahrt. Gebaut wurde die PC-6 von 1959 bis 2022. Eine Schwestermaschine hält den Weltrekord für die höchstgelegene Landung eines Flugzeugs, 5700 Meter im Himalaya. Seit jeher fliegt die PC-6 auch für humanitäre Einsätze, für das Rote Kreuz und die UNO.

Der Abspann

Hinter Flying Angel steht die Flying Angel Stiftung mit Sitz in Rapperswil-Jona. Gegründet von Sven Düring, der den Porter in die Schweiz geholt hat. Die Stiftung erfüllt Herzenswünsche und fliegt für humanitäre Einsätze. Sie verfolgt keinen Gewinn — alle Mittel dienen dem Stiftungszweck.